Schülerzeitung der Leopold Sonnemann Realschule
  Die Abschlussfahrt der Klasse 10b
 
Ein lauer Herbstmorgen frühs um 6:30 Uhr. Es war noch halb dunkel und man hörte die Vögel zwitschern, den Wind in den Bäumen rauschen und das Gähnen von 23 Schülern an der Bushaltestelle vor unserer Schule. Es ging dann auch recht zügig los und noch bevor man überhaupt gucken konnte, hatten sich die anscheinend doch nicht so müden Schüler der 10b die besten Plätze im Bus schon ergattert. Es war eine lustige Fahrt mit unserem hoch geachteten Busfahrer Günther. Wir machten einige Pausen an Raststätten, die wir zum Teil noch aus der Fahrt nach Erfurt letztes Jahr kannten (da waren wir aber noch die 9b). Na ja, irgendwann so gegen 14:00 Uhr sind wir auch mal angekommen. Wir haben zunächst erstmal unsere Unterkunft bezogen. Das Motel war nicht besonders komfortabel, was die meisten gestört hat war, dass es nur Sammelduschen gab und keine einzelnen Badezimmer auf den Räumen. Zusätzlich waren es nur Zweier- oder Dreierzimmer was in einem richtigen Hotel ja durchaus annehmbar wäre, aber meiner Meinung nach für eine Klassenfahrt etwas öde ist, wenn man nur zu zweit oder zu dritt auf den Zimmern hockt. Zum Glück gab es aber auch den Gemeinschaftsraum, in dem wir zahlreiche schöne Stunden verbracht haben. Dort hatte man alles was man braucht, einen schönen großen Fernseher, ein paar Sofas und einen Tisch zum Pokern. Als dann alle ihr Zimmer bezogen hatten, gingen wir zur S-Bahnhaltestelle und sind schnurstracks Richtung Innenstadt gefahren. Wir stiegen am Alexanderplatz aus und was sahen wir – den Alex oder auch den Fernsehturm für die „Nichtberliner“ unter uns. Zuerst fuhren wir hoch in den Turm zu fahren um uns einem Überblick über die Stadt zu verschaffen. Danach durften wir für eine knappe Stunde selber die Stadt erkunden. Wie hatten uns dann wieder beim Alex getroffen und einen kleinen Rundgang durch die Stadt gemacht (der allerdings doch länger wurde als wir eigentlich wollten). Damit war der erste Tag auch schon fast rum. Am Abend sind wir noch auf eigene Faust durch die Stadt gezogen und haben und in einer Pizzeria eingefunden in der wir den Abend ausklingen ließen.

Am zweiten Tag haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht, in der wir etwas Kultur geschmeckt haben (für den einen oder anderen war das schon zu viel!). Danach waren wir in den Berliner Arkaden und haben uns dort ein wenig umgeschaut! Dann sind wir zum Paul Löwe Haus spaziert und daraufhin zum Holocaust Denkmal. Danach waren wir erstmal was essen, bevor wir dann zum Reichstag gelaufen sind, indem wir uns dann mit Herrn Lehrider (einen lokalen Politiker aus Würzburg) getroffen haben. Als wir damit fertig waren haben wir noch die gläserne Kuppel auf dem Reichstag besichtigt und hatten dabei eine fabelhaften Ausblick über Berlin bei Nacht. Anschließend wollten wir noch ins Hard Rock Cafe, sind aber leider nicht rein gekommen, weil genau an diesem Abend der Eintritt erst ab 18 Jahren erlaubt war. Nach dieser Enttäuschung machten wir die Stadt in kleineren Gruppen unsicher.
Am Mittwoch haben wir das Stasiegefängnis Hohenschönhausen besichtigt, in dem wir von einem Ex-Insassen herumgeführt wurden, der uns die Abartigkeiten dieses Gefangenentraktes offenlegte.
Danach haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe ist ins Hard Rock Cafe gegangen und hat sich dort mit T-Shirts eingedeckt, die andere ist ins Sea Life Aquarium marschiert, dessen Höhepunkt eine Fahrt mit dem Aufzug durch ein 20m hohes Aquarium war, welches 100 000 Liter Wasser fasste. Am Abend gingen wir ins Theater – „Die Räuber“ (Pflichtprogramm!). Für manche war es langweilig, aber ich glaube für die meisten war es doch sehr interessant. Den Rest des Abends hat jeder so verbracht wie er wollte. Ein Paar machten sich zur Dönerbude auf, in den Irisch Pup, oder sind in der Herberge geblieben, jeder wie er wollte.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag vor der Abfahrt, haben wir noch ein Schloss samt Park besichtigt. Anschließend waren wir am Kudamm und im KDW (Kaufhaus des Westens), bevor wir dann zum Höhepunkt unserer  Abschlussfahrt gekommen sind, dem Tropical Island. Das Tropical Island war mal eine riesige Zeppelinhalle, die zu einem (na der Name sagt es ja schon) tropischen Paradies umgebaut worden ist, mit allem was dazugehört: Mehreren Pools, einer Bar, einem Whirlpool und Rutschen. Dazu muss ich unbedingt noch mehr erzählen. Mehr als die halbe Klasse ist auf die grandiose Idee gekommen mit mehreren Leuten durch die Rutsche zu rutschen. Na ja wir waren dann zu elft oder zwölft und wurden dann unten, als wir aus der Rutsche rauskamen schon vom Sicherheitspersonal empfangen. Wir wären dann auch fast rausgeflogen, jedoch hatten wir noch mal Glück. Aber das war’s noch nicht. Kurz vor Verlassen dieses Paradieses sind wir dann noch einmal unter Aufsicht des Bademeisters mit etwa 20 Leuten die Rutsche herunter gerutscht. Danach sind wir zurück in die Herberge gefahren, wo manche von uns die ganze Nacht durchgemacht haben.
Am Morgen darauf war Abfahrt und eine sehr glückliche Klasse hat sich auf dem Heimweg gemacht. Abschließend lässt sich sagen, auch wenn einige gegen Berlin waren, war es ein voller Erfolg!
 
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